Lidl Concept Store

 

Der gängige Supermarkt Typus folgt in der Regel immer wieder den gleichen Grundsätzen: Schnell und einfach zu erstellen und dies äußerst funktionell und rational. Dabei wird bewußt darauf geachtet, daß die Anmutung denen des Angebotes entspricht. Es sollen Urinstinkte angesprochen werden - die Optik suggeriert den Schnäppchenjägern, daß kein Geld in das Ambiente geflossen ist und das Eingesparte direkt an den Kunden weitergegeben wird. Einkaufen von Paletten als Lifestyle.

 

Dies steht allerdings im Wiederspruch zu den Gestaltungsrichtlinien von Gemeinden und Städten. Der gefundene Kompromiss besteht in den meisten Fällen darin der klassischen Supermarkt Box das archetypische Satteldach aufzusetzen, um es städtebaulich kompatibel zu machen.

 

Das Konzept für Lidl 2.0 spielt mit diesen Elementen, kombiniert und verfremdet sie, um etwas Neues entstehen zu  lassen. Vertraut und zugleich fremd wirkt die äußere Anmutung. Im Inneren kehrt sich das Gefühl um - lichtdurchflutet lädt das Concept Store zu ausgedehnten Einkäufen ein, kontrastierende Materialien unterstreichen die Wertigkeit der Produkte.

 

 

Konzept:

2006